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So setzen Sie Google Ads Banner richtig ein

Mit Google Ads schalten Sie unterschiedliche Anzeigen in einem riesigen Werbenetzwerk, das immer wieder durchschlagendes Potential beweist. Neben Search- und Shopping-Anzeigen können Sie auch auf Display-Anzeigen zurückgreifen, die wir folgend näher betrachten.

Display-Anzeigenformate kommen häufig im Affiliate-Marketing zum Einsatz und werden unter gewissen Werberichtlinien in Googles Werbenetzwerk ausgeliefert. Die Banner können auf alle Endnutzergeräte (Desktop und mobil) individuell angepasst werden, woraus sich ein erheblicher Vorteil gegenüber statischen Werbeanzeigen ergibt. Neben feststehenden Textbannern ist auch die Schaltung animierter Banner möglich.

Sobald Sie sich dazu entschließen, Google Ads Banner zu verwenden, ist es ratsam,  die für Ihr Unternehmen effektivsten Anzeigenmöglichkeiten und Formate herauszufiltern. Dahingehend erläutern wir folgend Aspekte:

Inhaltsverzeichnis

  1. Welche Formate sind relevant?
  2. Eine klare Zielsetzung bestimmt die Art des Banners
  3. Diese Formate erzielen die meiste Reichweite
  4. Tipps und Tricks für richtig gute Anzeigen
  5. Habt ein Auge auf aktuelle Entwicklungen

1. Welche Formate sind relevant?

Mit Bannerwerbung durch Google Ads präsentieren Sie Ihr Unternehmen, ein Produkt oder eine Marke auf thematisch verwandten Seiten sowie auf Websites, die seitens Ihrer Zielgruppe besucht werden. Verschiedene Targeting-Optionen und Bannerformate unterstützen Sie dabei, Ihr Angebot spezifisch auf Zielgruppen, Geräte und Seiten zuzuschneiden. 

Grundlegend ist die Google Ad Banner-Wahl auf eine bestimmte Auswahl festgelegt. Diese ist in Form, Größenverhältnis und (partiell) Positionierung vordefiniert. Ferner ist zu entscheiden, ob Sie Image-Anzeigen oder animierte Banner schalten möchten. 

Die folgende Grafik zeigt  welche Bannerformate verfügbar sind:

Verbreitung der Google Ads Formate
Verbreitung der Google Ads Formate

Zulässige Bannergrößen (Quelle: adseed.de)

Daneben ermöglichen es Sonderformate, weitere Darstellungen zu wählen:

  • Large rectangle: 336 x 280 Pixel
  • Inline rectangle: 300 x 250 Pixel
  • Half-page: 300 x 600 Pixel
  • Large leaderboard: 970×90 Pixel
  • Large mobile banner: 320 x 100 Pixel
  • Billboard: 970 x 250 Pixel
  • Portrait: 300 x 1050 Pixel

Die Wahl der Bannergröße bzw. des Formats hängt von mehreren Targeting-Faktoren ab. 

Beispiel: Während auf Desktops und Laptops großformatige Anzeigen eine entsprechende Wirkung erzielen können, eignen kleinere Banner für Seitendarstellungen auf mobilen Endgeräten und in Apps. Auch Aspekte wie Browser, Betriebssystem und Kulturkreis sind relevant.

Die wichtigsten Formate für Remarketing-Banner, die aus unserer Erfahrung im deutschsprachigen Raum besonders gut wirken, sind in der folgenden Liste zusammengestellt (Angaben immer in Pixel und für 72 dpi): 

300 x 250 Pixel: Dieses Format eignet sich, sofern Sie nur ein einzelne Banner erstellen möchten. 

320 x 50 Pixel: Das ist ein geeignetes Format für mobile Werbung, das auch in Apps zur Anwendung kommt.

728 x 90 Pixel: Unsere Erfahrungen spiegeln Studienergebnisse (LINK zur GDN Case-Study möglich), dass dieses Format besonders gut in Kombination mit 300 x 250 Pixel-Bannern funktioniert, wenn 2 Banner geschaltet werden sollen.

468 x 60 Pixel: Dieses Format ist auf älteren Websites beliebt. Allerdings sinkt die Verwendungsrate stetig.

Suchen Sie Möglichkeiten, im europäischen Ausland zu werden, bieten Ihnen Google Ad Bannerformate die Option, einen produktrelevanten Inhalt zielgruppenorientiert darzustellen. Wir haben beispielhaft vier Länder ausgewählt, in denen spezifische Bannerformate wirksam sind: 

  • Polen:  750 x 100, 750 x 200, 750 x 300 Pixel
  • Russland: 240 x 400 Pixel
  • Schweden: 250 x 360, 980 x 120 Pixel
  • Norwegen: 580 x 400 Pixel

Eine der häufigsten Fragen bei der Auswahl der Bannerformate ist, welches das effektivste ist. Die Antwort richtet sich vornehmlich nach drei Größen: 

  1. Kampagnenziel (Was soll erreicht werden?)
  2. den Targeting-Faktoren (z. B. technische Vorraussetzungen, Bandbreiten, Frequenz der Darstellung, Geo-/Regiotargeting, Endnutzergeräte inkl. Betriebssystem, User-und Umfeld-Targeting u. a.)
  3. Kampagnenbudget.

Nicht zuletzt ist zu klären, auf welchen Seiten ein Google Ads Banner geschaltet werden soll. Auf Ihren eigenen Seiten ist der Auswahl kaum eine Grenze gesetzt. Werden externe Seitenbetreiber hinzugezogen, geben diese zumeist Bannerplätze und Bannergrößen vor.

2. Eine klare Zielsetzung bestimmt die Art des Banners

Was möchten Sie mit dem Banner erreichen und wann(!) soll es dem Besucher einer Website auffallen? Ist es Ihnen wichtig, Aufmerksamkeit zu generieren und den User bereits zu Beginn seines Website-Besuchs auf Ihr Angebot zu leiten, kann die Platzierung eines Google Ads Banners im Header einer Seite sinnhaft sein.  

Besteht Ihr Anliegen darin, ERST zu informieren und ANSCHLIEßEND das Angebot zu platzieren, sollte entsprechend ein Platz außerhalb des Kopfbereichs gewählt werden. 

Gehen wir konkret auf einige Beispiele ein: 

Leaderboard-Banner (728 x 90 Pixel) bieten sich an, wenn Ihr Banner sofort beim Aufruf einer Seite Above the fold für den User sichtbar sein soll. Dieser Bereich ist ohne zu Scrollen einsehbar und aus Conversion-Sicht der einträchtigste. Aus diesem Grund raten wir dazu, diesen Bereich einer Website ausschließlich mit relevanten Inhalten zu füllen. In der Mehrzahl unserer Kampagnen stellen wir fest, dass Nutzer in vielen Fällen nicht scrollen, sondern mit dem ersten Blick entscheiden, ob sie auf einer Seite bleiben. 

Besteht Ihr Anliegen darin, vornehmlich auf mobilen Endgeräten zu werben, empfehlen sich Google Ads Banner in den Formaten 320 x 50 oder 300 x 250 Pixel. Ein weiterer Vorteil hiervon ist das zu kalkulierende Budget: Legen Sie sich zeitnah auf eine Werbeoption fest, muss der Grafiker nicht für jedes Format entsprechende Werbung generieren. Das spart finanzielle Ressourcen, die entsprechend der Reichweite und der Werbefrequenz zufließen können. 

Je nachdem, wie weit eine Zielgruppe verstreut ist, kann es sinnvoll sein, eine  Kampagne breitgefächert aufzustellen. Je mehr Bannerformate Sie nutzen, desto häufiger und auf umso mehr Seiten werden sie Ihren potentiellen Kunden angezeigt. Doch auch hierbei schlägt Effektivität Effizienz: Sie sollten die richtigen Banner nutzen, anstatt alle Banner richtig zu nutzen. Es gilt, Streuverluste zu vermeiden, um bei der Kampagnenauswertung umso genauer festhalten zu können, welche Formate auch zukünftig wirksam sind und weshalb andere nicht zur gewünschten Conversion führen. 

3. Diese Formate erzielen die meiste Reichweite 

Unsere Erfahrungen und die Auswertungen von Kundenberichten zeigen, dass unabhängig vom verwendeten Dateiformat für Google Ads Banner (ob Image-Anzeigen oder animierte .GIF) die immer gleichen Formate am wirkungsvollsten sind. 

Setzt man, wie bei einer Placement-Kampagne, auf die Generierung maximaler Reichweite, sind folgende Formate am effektivsten:   

Die meisten Impressionen (Anzahl des Erscheinens des Banners auf einer Seite) erhalten Banner in den Formaten 320 x 50, 728 x 90, 300 x 250, 160 x 600 und 468 x 60 Pixel. Nur eines davon (320 x 50) ist speziell für Mobilgeräte ausgelegt, sodass wir die anderen vier Formate uneingeschränkt zur Generierung von Reichweite empfehlen können. Das Format 320 x 50 kann in einer zusätzlichen Kampagne für Mobilgeräte eingesetzt werden, sofern dies zur Kampagnen-Strategie passt. 

Bitte bedenken Sie, dass Banner in Apps nicht selten „aus Versehen“ angeklickt werden und dadurch eine erhöhte Impressionenrate entsteht. Für Branding-Kampagnen kann dies von Nutzen sein. Für Conversion-orientierte Kampagnen ist dies nachteilig, da nicht konkret festgehalten werden kann, weshalb der User nicht auch „den letzten Schritt“ (sprich Kontaktaufnahme oder Kauf) geht. 

Wie kommen diese Ergebnisse zustande?

Die hohe Reichweite des Formats für Mobilgeräte dürfte nicht überraschen, schließlich greifen schon seit Ende 2016 mehr Menschen mit einem Mobilgerät auf das Internet zu als mit einem Desktop-PC

Aber auch die hohe Reichweite der anderen Formate lässt sich erklären: Es ist entscheidend, welche Browser am beliebtesten sind und welche Seiten- und Auflösungsverhältnisse am ehesten zum Einsatz kommen.

4. Tipps für erfolgreiche Anzeigen

Aufbau von Google Ad Bannern für relevante Seiten

Ein Großteil werberelevanter Seiten implementiert Google Ads Banner per AdSense und präsentiert Inhalte in der Abmessung von 900 bis 1300 Pixel Weite.

Die Werbebereiche sind wie folgt aufgebaut: Oben bzw. unten befindet sich der Header- bzw. Footerbereich, in denen die Banner in den Formaten 468 x 60 und 728 x 90 Pixel zum Einsatz kommen. Im links oder rechts vom Hauptinhalt angelegten Navigationsbereich oder der Sidebar werden erfahrungsgemäß gern die Formate 300 x 250 oder 160 x 600 Pixel geschaltet.

Sobald Sie entschieden haben, ob Sie lieber sofort oben auf der Seite erscheinen möchten oder Sie sich vielleicht doch lieber über längere Zeit in der Sidebar präsentieren. Wir empfehlen für Header und Footer eher Animationen; für Seitenleisten oder allgemein Seitenabschnitte, die länger im Blickfeld sind, eignen sich statische Banner.

Tipp: Display Ad Builder

Mit dem Display Ad Builder bietet Googles AdWords-System ein Tool für die schnelle und (relativ) einfache Erstellung von Image-Anzeigen. Mit wenigen Klicks kann aus verschiedenen Bannervorlagen in unterschiedlichen Kategorien ausgewählt und ein individualisiertes Banner erstellt werden.

Das Tool bietet sich für jene an, die autodidaktisch arbeiten möchten. Eine Image-Anzeige im Corporate Design passend zu Ihrer Website wertet nicht nur das Banner an sich auf. Es wird ein Wiedererkennungswert geschaffen, der sich erfahrungsgemäß positiv auf das Nutzerverhalten auswirkt. Ferner bieten die Image-Anzeigen aus dem Ad Builder eine gute Möglichkeit, um zu überprüfen, ob die gewählten Formate ansprechend sind oder gar eine Alternative zu selbst designten Anzeigen bieten.

Googles Richtlinien für Werbebanner

Über Google Ads geschaltete Inhalte müssen bspw. jugendfrei sein und dürfen eine Dateigröße von 150 kb nicht übersteigen. Die einzigen zugelassenen Dateitypen sind .JPEG, . JPG, .PNG und .GIF. Zusätzlich gilt für mobile Image-Anzeigen, dass der Code der Landingpage für Mobilgeräte programmiert sein muss.

Animierte Banner im .GIF-Format dürfen eine Animationsdauer von 30 Sekunden nicht übersteigen. Zudem ist eine Maximalgeschwindigkeit von 5 FPS (Bilder pro Sekunde) gefordert. Sollten die Animationen geloopt sein, müssen sie dennoch nach 30 Sekunden stoppen.

Unter gewissen Umständen können Banner auch abgelehnt werden:

  • unangemessene Qualität des Images
  • heftiges Blinken (Stroboskop-Effekt)
  • simulierte Maus- oder Computeraktionen
  • Trick-to-click

Wer jedoch diese Ausschlüsse konsequent beachtet, findet sich auf der sicheren Seite wieder und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit angezeigt werden.

Google Ads Bannerformate
Google Ads Bannerformate

5. Google Ads Banner – aktuelle Entwicklungen im Auge behalten

Um dauerhaft von Google Ads Bannern und Image-Anzeigen profitieren zu können, sollten Sie diese pflegen und neuen Bedingungen anpassen. Im Laufe der kommenden Monate und Jahre wird sich lohnenswerte Formate ändern, da neue Technologien auf den Markt kommen wie z. B. neue Smartphone- oder Tabletformate. Auch das Nutzungsverhalten einer Zielgruppe kann sich verändern und somit neue Bannerformate notwendig erscheinen lassen. Daneben sind jährliche Trends zu beobachten, die grafische Designs, Typografie und Bildelemente betreffen. Das bedeutet, Banner-Images veralten und müssen, um nachhaltig zu wirken, aktualisiert und angepasst werden. 

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Christian Waske

Christian Waske

Christian ist Geschäftsführer der Golden Web Age UG und Experte für Suchmaschinenoptimierung. Mit seinem Wissen konnte er bereits viele namhafte Unternehmen auf Seite 1 von Google platzieren.


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